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Pressebericht vom 25.04.2011

D’Region: Alle Burgdorfer Teams schaffen den Ligaerhalt


Keine Abstiege, aber vorwiegend Ränge in der hinteren Tabellenhälfte gab es für die acht Mannschaften von Burgdorf in der vergangenen Saison. Mit einem vierten Rang schneiden die Viertligisten am besten ab.


Mit zwei 8:2-Siegen in den beiden letzten Spielen konnte Burgdorf 4 in der dritten Liga einen komfortablen Vorsprung auf das zweitletzte GGB Elite herausspielen und so als letztes Burgdorfer Team den Klassenerhalt sichern. Im Abstiegskampf konnte man glücklicherweise auf die starken Ersatzspieler Martin Meierhans und Stefan Lepore (Stammspieler in der vierten Liga zählen. In ihrer ersten Drittligasaison bezahlte Brigitte Bucher noch Lehrgeld und auch ihre Teamkollegen Christoph Strasser, Simon Ebneter und Till Räber zeigten nicht über die gesamte Saison ihr bestes Tischtennis.


In der gleichen Liga schlossen die Aufsteiger des letzten Jahres auf dem 6. Platz ab. Burgdorf 3 mit Marco Bergmann, Peter Wahlen, Christoph Läng, Markus Jutzi und Walter Schär war zu keinem Zeitpunkt in Abstiegsgefahr. Die stärksten Spieler, Christoph Läng und Peter Wahlen, wurden aber zu selten eingesetzt, um vorne mitspielen zu können. Erwähnenswert ist die gute Leistung des Noppenspielers Walter Schär, der als D-Klassierter mehr als 50 Prozent seiner Spiele gewann.


Kein berauschender Auftritt der Damen in der NLB


Etwas enttäuschend ist der zweitletzte Platz der Damenmannschaft in der Nationalliga B. Zwar schaffte sie den Klassenerhalt locker, mit dem neuen Team um das Nachwuchstalent Dragana Vidakovic wäre aber mehr drin gelegen. Die Dietikerin kämpfte jedoch mit Motivationsproblemen und wird die Burgdorferinnen Ende Saison verlassen. Als eine der tiefstklassierten Spielerinnen der Liga zeigte Brigitte Bucher gute Leistungen. Zusammen mit den Teamkolleginnen Deborah Hofer und Gabriela Gäumann Tokar gelang ihr mit einem überraschenden Sieg gegen Zürich Affoltern ein versöhnlicher Saisonabschluss.


Die Erstligisten verbesserten sich im Vergleich zur letzten Saison und belegten am Schluss den 5. Rang, allerdings waren die ersten vier Mannschaften ausser Reichweite.  Das junge Team überzeugte vor allem durch seine Ausgeglichenheit: Die Siegesquote der drei Stammspieler Simon Junker, Michael Wichelhaus und Lukas Spring lag zwischen 45 und 60 Prozent.


In der zweiten Liga waren Andreas Baumann, Janick Hänni, Ludovit Tokar, David Ellenberger (bis anfangs November) und Ersatzspieler Ruedi Spätig längere Zeit in den Abstiegskampf involviert. In der Rückrunde holten aber insbesondere Baumann und Hänni viele Punkte – vielleicht dank einem Trainingslager in Deutschland zum Jahresende. Dadurch resultierte zum Schluss ein achter Platz mit nur zwei Punkten Rückstand auf das fünftplatzierte Worb.


Die letzte Mannschaft ist die beste Mannschaft – neue Nachwuchsspieler in der Saison 2011/2012


Mit einem vierten Rang war hingegen Burgdorf 5 (vierte Liga) das erfolgreichste Burgdorfer Team der Saison 2010/2011. Gabriela Gäumann Tokar und der frühere Erstligaspieler Stefan Lepore gingen gegen fast jeden Gegner als Sieger vom Tisch, während Daniel Ruch einen Drittel seiner Spiele gewann. Die U18-Spielerin Annina Häusli blieb meist ohne Siegeschance, gewann aber in der Rückrunde ihr erstes Spiel.


Die erste Seniorenmannschaft mit Martin Meierhans, Ruedi Spätig, Christoph Läng und Ludovit Tokar schloss in der 1. Liga auf einem dem 6. Platz ab. Die beste Bilanz erreichte dabei Vielspieler Meierhans, der auch in anderen Ligen als Ersatzspieler aushalf. In der dritten Liga der Senioren konnten Daniel Ruch, Gabriela Gäumann Tokar, Walter Schär, Werner Bürgi und Guido Müller nur gerade in der Vorrunde zwei Spiele gewinnen. Das reichte knapp nicht, um die rote Laterne abzugeben. Allerdings ist die dritte Liga Senioren-Klasse, deshalb gibt es hier keinen Absteiger.


In der kommenden Saison sollen jedoch neben den Senioren auch wieder „Junioren“ für Burgdorf zum Einsatz kommen: Dank der intensiven Nachwuchsarbeit werden voraussichtlich einige neue Nachwuchsspieler in den Meisterschaftsbetrieb integriert.


Thomas Neuenschwander

 
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